Future Security siegt im 75. Grossen Preis von St. Moritz 

Vor 14.000 Zuschauern und bei herrlichstem Winterwetter siegte Future Security im mit 150.150 Franken dotierten Gübelin 75. Großer Preis von St. Moritz.

Es war eine sehr überzeugende Vorstellung von Future Security, der erstmals auf diesem Untergrund lief und so sagte auch sein Jockey Alexander Pietsch: "Mein Pferd galoppierte ja schon in der Gegenseite ziemlich überlegen. Ich musste nur noch schauen, dass wir sicher ins Ziel kommen."

Herzlichen Glückwunsch Marion Bell-Andersson, Eignerin von M-B-A Racing!

Future Security völlig überlegen:
Am White Turf beeindruckt die Dominanz des Aussenseiters im finalen Grand Prix


Future Security wird von Christian von der Recke südlich von Köln in Weilerswist für Marion Bell-Andersson trainiert. Im letzten Herbst war er noch in England gestanden und wurde dort von Trainer Milton Harris gekauft. Doch der Handel platzte und auf der Suche nach einem neuen Besitzer klopfte Harris auch bei von der Recke an. Dieser wurde in seiner direkten Nachbarschaft fündig, denn unweit von seiner Trainingsanlage hat Marion Bell-Andersson einen eigenen Pferdestall.

Die Pferdenärrin kaufte Future Security, dieser kam zu von der Recke ins Training und wurde gezielt auf den Grossen Preis von St. Moritz vorbereitet. Mit Alexander Pietsch wurde zudem ein Vertreter aus den Top Ten der deutschen Jockeys engagiert. Doch seine reiterliche Klasse musste Pietsch nicht aufblitzen lassen. Es genügte, dass er sich im Sattel festhielt. Mit Weile-Abstand blieben die früheren Grand-Prix-Sieger Winterwind und African Art deutlich zurück.

Aussenseiter Future Security triumphiert im GP St. Moritz

Im Gübelin 75. Grossen Preis von St. Moritz, dem mit nunmehr 150 150 Franken höchstdotierten Galopprennen der Schweiz, war die Ausgangslage offen. Doch der vor einer Woche ungemein beeindruckende Sieger Cap Sizun galt mit Silvia Casanova natürlich als Favorit. Das Paar kam allerdings nicht weit. Unmittelbar beim Start strauchelte der Fünfjährige und katapultierte die Obersaxerin aus dem Sattel.

Die ehemaligen GP-St. Moritz-Sieger im Feld, Winterwind und African Art, hatten aber gegen Riesen-Aussenseiter Future Security mit Alexander Pietsch keine Chance. Der seit Kurzem vom deutschen Christian Freiherr von der Recke trainierte Fuchswallach überraschte nach einer Pause seit Oktober 2012. Wer ihn auf Sieg gewettet hatte, bekam den 19-fachen Einsatz zurück. Das zweite Pferd in Bündner Besitz, Syndic aus dem Engadiner Stall Iséllas, lief mit Ersatzreiter Milan Zatloukal auf den vierten Platz und verdiente 15 000 Franken.

(23.02.2014)