Frühjahrsputz für die Sandtrainierbahn. 

Wie bereits in der Stallparade 2019 angekündigt, sind nun die Arbeiten an der Sandbahn in Weilerswist fertiggestellt. 520 Tonnen Sand und 7 Tonnen Geotextilfaser wurden für die Instandhaltung und Verbesserung der 1.750m langenSandtrainierbahn des Rennstall Recke verarbeitet.

Mit der bewährten Methodik eines großen Miststreuers und dem dazugehörigen Fachmann aus der Nachbarschaft am Steuer wurde der Sand entsprechend der gemessenen Abweichungen zur nötigen Sandtiefe auf der Bahn aufgebracht. Dabei ist es sehr wichtig, die Streubreite als auch die Fliesmenge des Sandes punktgenau einzurichten, um nicht im Nachgang, mit einem Grader, die Verteilung des Sandes korrigieren zu müssen. War der Sand erst einmal gleichmäßig verteilt wurden die 7 Tonnen Geotextil auf die Bahn aufgebracht.

Im dritten Arbeitsgang wurden die Textilfasern in den Sand eingeeggt. Ein großer Vorteil bei diesen Arbeiten waren nicht zuletzt die anhaltenden Regenfälle, die dazu beitragen haben, daß sich der Sand mit dem Geotextil gut verbindet und sich der Sand setzt. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass dieser Untergrund im Nachgang gut zu pflegen ist, da die Tretschicht viel Wasser aufnimmt und bei Trockenheit die Feuchtigkeit speichert. Gerade bei den anhaltenden Regenfällen dieser Tage ist keine einzige Unregelmäßigkeit in Form von nassen Bereichen festzustellen. Ein weiterer Vorteil dieses Bodens ist, dass die Pferde einen guten Gripp beim Galoppieren haben.

Einen großen Beitrag und dem Dank an der raschen Fertigstellung berührt nicht zuletzt der guten Beratung in Punkto Sandbeschaffenheit unserem Besitzer Bernd Gossens sowie der baulichen Überwachung unseres Besitzers Klaus Schöler als Bauleiter und Ulrich Giesgen, die eine rasche Wiederaufnahme der Trainingsaktivitäten unterstützt haben. Erste Stimmen der Aktiven waren nur positiver Art.

Im Zuge der Baumaßnahme hat die Longierhalle auch einen neuen Boden erhalten. Ganz zum Schluß wird dieser Tage der Zugweg zur Trainingsbahn ebenfalls verbessert und die Schikane saniert. Die Schikane dient dazu, dass reiterlose Pferde nicht im vollen Galopp zu Stallgebäude laufen können. So wurde eine Verletzungsgefahr für die Galopper zusätzlich minimiert. Die grünen Kunststoffrohre werden für die Zufahrt des Traktors zur Bahn geöffnet.

In den nächsten Tagen werden weitere fünf Züge Sand angeliefert um den Innenbereich der Trainierbahn, also die Gras- und Hindernisbahn, zu sanden. Im nächsten Arbeitsgang wird mittels eines Vertikultierers, der Boden bearbeitet. Dies trägt zu einer gleichmäßigen und ebenen Bodenbeschaffenheit bei.

Auch die Führmaschine hat neuen Quarzsand mit Schnipsel erhalten.

Dies war die dritte Sanierung seit dem Jahr 2006 als die Sandbahn komplett neu erstellt wurde. Wir freuen uns, dass die Arbeiten rechtzeitig zur Grünen Saison und dem Tag der Rennställe fertiggestellt werden konnten.
(13.03.2019)