Baden-Baden: Der Magier von Weilerswist hat wieder zugeschlagen 

Der letzte meteorologische Sommertag zeigte sich in Baden-Baden bei Temperaturen um die 34 Grad wieder von seiner besten Seite. Gegen die zwei Starter von uns war heute kein Kraut gewachsen – sie gewannen wie sie wollten. Mit einer 100%igen Ausbeute war es ein toller Tag.

An Zuverlässigkeit kaum zu übertreffen lief Palmetto Bay (IRE) (Stall Karlshorst) wieder ein super Rennen. Im zweiten Rennen des Tages, dem Preis von Georgenthal / Thüringer Wald - Longines Fegentri World Amateur Riders Champion Cup, gesponsert von unserem Besitzer der Familie Hacker, siegte Palmetto Bay (IRE) unter Silke Brüggemann leicht mit zwei ein Viertel Längen gegen die restlichen acht Kontrahenten. Nach einem guten Start gab es zunächst kein Tempo und die Stute war sehr eifrig bei der Sache. Erst nach dem ersten Bogen, als zwei Pferde vor ihr waren, beruhigte sie sich und hatte ein Traumrennen an den Innenrails. Im Einlauf war die Champs Elysees-Stute gleich zur Stelle und setzte sich an die Spitze. Ohne einen Schlag kam sie zu einem leichten Sieg. Für Silke Brüggemann und Recke war es bereits der 33 Sieg. Für Palmetto Bay der vierte.

Nach seinem Sieg beim Lebens-Debut erhielt Songo (IRE) (Stall Sternental) eine GAG-Marke von 54kg. Der großgewachsene Most Improved-Sohn kam erst zweijährig in den Rennstall – bekam genug Zeit zur Entwicklung. Songo wurde behutsam aufgebaut. Der Trainer hatte den Plan, gleich mit dem Wallach zu gewinnen um eine GAG-Marke zu bekommen. So wurden ihm weitere zwei Starts erspart. Der Plan ging auf. Etwas gewagt war es dennoch, mit einem 3-jähringen, unerfahrenen Pferd ein Start in einem großen Feld in Baden-Baden anzusteuern. Aber wie heißt es so schön: ‚Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.‘

Fabian Xaver Weißmeier hat Songo an den Rails im vorderen Feld ein Rennen nach Maß beschert. Viele der Pferde mußte weite Wege gehen. In der Zielgeraden ging er auch fürs Auge immer noch bestechend gut. Der Jockey nahm den Braunen zusammen und schickte ihn nach vorne. Da blieb er und machte Meter um Meter Boden gut. Mit einem leichten oder eher überlegenen Sieg kam Songo auch beim zweiten Lebensstart zu einem vollen Erfolg. Er nahm das Feld förmlich auseinander - 35 ¼ Längen war der Abstand bis zum Letzten im Rennen.

Palmetto Bay und Songo sind wieder gut zurück gekommen und durften heute zusammen zum Entspannen auf die Koppel.
(31.08.2019)