Earlsalsa beweist einmal mehr Klasse und Treue 

Bereits am Freitag begann das Rennbahnwochenende für den Stall; Derapour und Town Rebel traten im belgischem Ghlin an.

Derapour führte das Feld lange an, doch wurde ihm der Weg am Ende der 2800 Meter Prüfung etwas zu weit, so wurde der Fünfjährige fünfter.

Town Rebel konnte als siebter nicht so recht überzeugen und wird auf Gras weiter machen.

Beide Pferde wurden von Sabrina Wandt geritten.

In Mülheim kamen nur zwei der geplanten drei Starter an den Ablauf, da der dreijährige Arques sich beim verladen verletzte.

Ordensritter kam im ersten Rennen der Karte an den Start und führte das Feld auch noch in den Einlauf; dort musste er sich auf sehr schwerer Bahn nur Godot geschlagen geben.

Auendancer lief aus dem Hintertreffen auf dem, für ihn nicht passenden Boden, ein ordentliches Rennen und endete als vierter. Auch diese Beiden wurden von Sabrina Wandt geritten.

Am Sonntag traten gleich vier Pferde in der Hauptstadt, auf der Rennbahn Hoppegarten an.

Apisata machte unter Sabrina Wandt den Anfang; die Stute lieferte sich mit der Siegerin einen harten Kampf und man kann mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein.

Earlsalsa kam unter Filip Minarik in einem Gruppe III Rennen über lange 3.200 Meter unter Starters Order. Der achtjährige ging, bei für ihn wohl zu ruhiger Fahrt, Mitte gegenüber in Front und sah auf der Geraden lange gut aus. Im Ziel war es Platz drei für den Blankenese-Vertreter, der ein Muster an Härte und Treue darstellt.

Von dieser Arbeitsmotivation wollte die jüngere Generation nichts wissen. Spark, der in der Arbeit nicht schlechter ging, als Apisata, spielte im Führring den Deckhengst und lief dann ein unauffälliges Rennen, was mit dem fünften Platz endete. Er wird wohl erst gelegt, bevor es für ihn auf der Rennbahn weiter geht.

Auch Ciocco Sam wusste in einem Ausgleich drei nicht zu beeindrucken und kam als achter über die Linie.

Den Renntag aus Sicht des Stalles beendeten Dubburg und Magda Lena in Karlsruhe. Nach dem ersten Bogen führte Magda Lena das kleine Feld an, in ihrem Fahrwasser postiert folgte Dubburg. In dieser Formation ging es noch zweimal am Ziel vorbei, bevor Justin Nowara den siebenjährigen Wallach an die Spitze beorderte. Dieser gewann das 2600 Meter Rennen wie er wollte mit sieben Längen. Auch Magda Lena kam unter Amateurreiterin Silke Brüggemann ungefährdet auf den zweiten Platz. Die Stute wird nun die Interessen des Besitzertrainers Matthias Schwinn vertreten.
(08.05.2012)