Orihime schaltet noch mal einen Gang höher - Sieg 3 in 2020 perfekt! 

Orihime (IRE) (Fr.U.u.H.Alck) mit Potential nach oben. Mit dieser Aussage kam der amtierende Champion-Jockey nach dem Sieg der Stute in Dortmund Anfang des Jahres vom Geläuf zurück. Eindrucksvoll bewies sie diese Einschätzung bei ihrem Sieg in Hamburg in einem Agl. III über 2.400m gegen ältere Pferde.

Immer schön an dritter Stelle innenliegend hatten die Canfort Cliff-Stute und A. Best am Freitag in Hamburg ein ruhiges Rennen und die Stute fand entspannt ihren Rhythmus. Bereits ausgangs des Schlußbogens schalteten die beiden einen Gang höher und gingen an die Spitze. Einmal in Schwung konnten auch die Gegner das Blatt nicht mehr wenden als Orihime das Bein wechselte zog sie nochmals an.

Am gleichen Tag lief Dynamite Star (GER) (Stall Saarbrücken) ein starkes Rennen. Die dreijährige ist in der Regel die Trainingsgefährtin von Orihime bei den Galopps. Wobei Dynamite Star regelmäßig Orihime abfertigt. Im Rennen ist der Einsatz der beiden dann genau andersrum. Dynamite Star ist eher nicht so ehrgeizig.

Lange lag die Jukebox Jury-Stute ganz weit hinten im Rennen. A. Starke hat sie aber dann doch noch motivieren können und war zum Schluß in dem als Agl.IV über 2.200m gelaufenen Rennen nicht weit vom Sieger geschlagen.

Brav liefen während des Derby-Meetings noch Achat (GER) (Stall Nizza) mit einem dritten Platz in einem 3jährigen sieglosen Rennen über 1.800m und war nicht weit geschlagen. Die Distanz dürfte schon das äußerste sein, was ihm zusagt.

Am Sonntag hatte der Trainer drei Pferde in einem Agl. II über die Steherdistanz von 3.200 m am Start. Scalero (USA) (E.-A. Wahler) schnitt dabei mit René Piechulek am besten ab. Die beiden hatten ein Traumrennen innen an den Rails liegend und wäre ihnen nicht durch den späteren zweitplatzierten Sternjuwel in der entscheidenden Phase die Passage versperrt gewesen, hätte der sympathische Braune aus Platz zwei landen können.

Shrubland (GB) führte über weite Teile das Rennen an der Spitze an und war zum Schluß geschlagen. Leider war es für uns der letzte Start. Er wechselte nach dem Rennen nach Mahndorf zu P. Vovcenko.
(12.07.2020)