Oscan siegt in Ghlin 

Im belgischen Ghlin siegt Oscan unter Alexander Pietsch im "Prix Krefeld" und auch unsere anderen Starter verkauften sich gut.

Einen erstklassigen Bericht hat Jounalist Reiner Witsch (www.turfimblick.de) über den Renntag in Ghlin geschrieben.

Fünf deutsche Siege in Ghlin und von der Recke`s Oscan überrascht

Was für ein Tag für die deutschen Pferde im belgischen Ghlin. Sieben Rennen standen auf dem Programm, sensationelle fünfmal kam der Sieger dabei aus hiesigen Quartieren, zweimal belegten sie die beiden ersten Plätze und sogar dreimal gab es eine rein deutsche Dreierwette. Und der von Christian von der Recke trainierte Oscan schlägt unter Alexander Pietsch überraschend die Favoriten Mon Rose und Kenzo im heimlichen Hauptrennen des Tages.

In diesem 6.400 Euro dotierten Prix Krefeld rechneten alle eigentlich nur mit einem Zweikampf zwischen der dreifachen Ghlin-Siegerin Mon Rose im Besitz von Lucien van der Meulen und Kenzo aus dem Gestüt Molenhof. Diesen Zweikampf bekam dann zwar auch zu sehen, allerdings nur um das beste Platzgeld. Denn der Sieg ging überraschend an Oscan aus dem Weilerswister Quartier von Christian von der Recke. Der in Doncaster für 7.000 Euro für seine passionierte Besitzerin erworbene Street Cry-Sohn setzte sich nach 2.300 Metern unter Alexander Pietsch als 76:10 Chance leicht mit einer Länge Vorsprung gegen die Favoritin Mon Rose und Kenzo durch. "Als amerikanisch gezogenes Pferd kann er eben Sand. Sicher war die Form aus Honzrath wo er mitzwanzig Längen gewann nur schwer einzuschätzen, doch haben wir uns anschließend in Baden schon etwas ausgerechnet. Leider war der Boden da nicht passend, aber dafür hat es heute eben um so besser geklappt" freute sich der erfolgreiche Trainer über den Sieg seines Schützlings. Artilliro (Wilfried Kujath-Jozef Bojko) wurde deutlich zurück Fünfter und Beach Babe landete nach über einjähriger Rennpause auf Platz Sieben.

Im zweiten Rennen, der über 2.850 Meter führenden Steherprüfung klappte es dafür umso besser, belegten die deutschen Teilnehmer am Ende sogar die Plätze Eins bis Drei. Der Sieg ging mit drei Längen Vorsprung an den von Axel Kleinkorres trainierten Nostrel mit Stephen Hellyn im Sattel. "Die Kölner Form konnte nicht stimmen, daher haben wir uns für den Start in Ghlin entschieden. Jetzt laufen wir mit ihm wieder hier im Gladiateur" so der Kommentar des rundum zufriedenen Betreuers. Die weiteren Plätze gingen an Parigino aus dem Stall Christian von der Recke mit Alexander Pietsch und den von Dr. Andreas Bolte unter Andre Best ins Rennen geschickten Talitos. Für den Sieger gab es am Totalisator lohnende 120:10. Die beiden weiteren Starter aus hiesigen Quartieren Next Dancer (Hans Albert Blume-Fabian Xaver Weißmeier) und Escroc (Dr. Andreas Bolte- Piotr Krowicki) kamen als Sechster bzw. Achter ins Ziel.

Nur dreißig Minuten später war in einem mit 4.000 Euro dotierten und über 1.500 Meter führenden Verkaufsrennen gleich die nächste deutsche Dreierwette fällig. Diesmal setzte sich Marion Renggli`s Darak unter Andre Best zum Kurs von 60:10 leicht mit zwei Längen gegen den von Edurado Pedroza für Gerald Geisler gerittenen Welkando, sowie Be my Lion und damit das Team um Christian von der Recke und Alexander Pietsch durch. Manguinho (Sascha Smrczek-Miguel Lopez) wurde Siebter, während Notaio aus dem Stall von Wilfried Kujath nie in die Entscheidung eingreifen konnte und schließlich im geschlagenen Feld landete.

Im Prix Harzburg einem 6.400 Euro Verkaufsrennen über 2.100 Meter stand schon früh im Einlauf der von Peter Schiergen nach Mons geschickte Arizona Star unter Daniele Porcu als Sieger fest. Im Ziel hatte der Hengst im Besitz von Fredrike Leisten satte sechs Längen Vorsprung auf die von Kimba (Katja Gernreich- Stephen Hellyn) angeführte und letztlich völlig chancenlose Konkurrenz. Elkantino (Dr. Andreas Bolte), Raolina (Axel Kleinkorres-Piotr Krowicki) und Birthday Guest (Christian von der Recke-Alexander Pietsch) komplettierten als Vierter, Fünfte und Siebter die gute deutsche Mannschaftsleistung in dieser Prüfung.

Im letzten Rennen, einem Amateurrennen außerhalb des Patronates der PMU belegte der von Christian von der Recke aufgebotene Filun unter Dennis Schiergen einen dritten Platz.


Quelle: Reiner Witsch, Journalist
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(25.11.2013)