Die Form steht – Sherin siegt als Außenseiter in Mülheim 

Auch am vierten Renntag in Folge sind die Recken gut drauf. In Mülheim an der Ruhr kamen am heutigen Renntag zwei Starter an den Ablauf.

Den Anfang machte die 4-jährige Sherin (GER) (Gestüt Haus Hahn) in einem Agl. IV über die Distanz von 2.300m. Der Boden war mit gut bis weich angegeben. Das mögen Adlerflug-Nachkommen. Als zweit längste Außenseiterin war die dunkelbraune Stute aus der Zucht von Frau M. Trommershausen in die Startboxen eingerückt. Nach dem Start sah man sie zunächst in hinterern Regionen, machte aber im Schlußbogen bereits unter der Hilfe von Sibylle Vogt Boden gut um in der Zielgerade vehement an der Außenseite an die Spitze zu kommen. Leicht 2,5 Längen lautete der Richterspruch, wobei sich ihre Reiterin unterwegs schon ganz schön bemühen mußte. Erstmal in Schwung hätte es wohl auch noch weiter sein können. Die Mutter von Sherin entstammt einer Linie von Gestüt Haus Hahn und diese hat Monsun zum Vater. Kein Wunder also, dass sie diesen Boden mag.

Ihre Züchterin M. Trommershausen kommt fast jeden Tag morgens nach Weilerswist um Sherin und auch ihren Welan zu trainieren. Die etwas eigenwillige Stute hat so ihren eigenen Kopf und verweigert schon mal den Gang zur Trainingsbahn. Die Scheuklappen haben schon etwas geholfen, aber jetzt erhält sie mit Springtraining Abwechslung, was anscheinend hilfreich war.

Morgen ist erstmal rennfrei. Am Mittwoch geht’s dann in Straßburg mit Smudo und Vexed weiter. Beide Pferde werden von Anna v. d. Troost geritten und ganz nebenbei läuft Vexed in einem Hürdenrennen.
(15.05.2021)